Seit Jahren leiden die Anwohner des Bismarck- und Hindenburgrings unter der Lärmbelastung durch bis zu 100 000 Fahrzeuge pro Tag. Seit 2004 weisen wir durch Schreiben an die Stadtverwaltung und Gemeinderäte, durch Unterschriftenaktionen und Presseartikel auf die Lärmbelästigung hin. Leider sind die „Lärmaktionspläne“ der Stadt von 2008 und 2011 völlig unverbindlich, und es wurde bis 2012 viel zu wenig umgesetzt. Einzig das Programm für Bezuschussung von Lärmschutzfenstern wurde angeboten und z.T. auch genutzt. Hier sind noch Mittel vorhanden die von Betroffenen genutzt werden sollten.

Eine weitere Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50km/h wurde 2013 eingeführt.

Erfreulicherweise wurde im September/Oktober 2013 damit begonnen, die erheblichen Fahrbahnschäden zwischen Wallstraßenbrücke und Söflinger Kreisel auszubessern und die westliche Fahrbahn mit einem lärmmindernden Belag zu versehen.

Die östliche Fahrbahn soll in 2014 verbessert werden.

Mit dem Bau von Lärmschutzwänden soll in 2014 vor dem „Dichterviertel“ begonnen werden. Die Maßnahme war eigentlich für 2013 geplant. Nachdem aber die Angebote für den Bau der Wände erheblich teuerer waren als geplant, wurde die Maßnahme verschoben.

Die von uns geforderte bessere Kontrolle des Durchfahrtverbots von LKW
ist angeblich nicht möglich bzw. zu aufwendig!

Die Prüfung, ob Fahrzeuge ohne gültige Umweltplakette in die Umweltzone
einfahren, ist unzureichend.

Die IHK sträubt sich gegen jede Erweiterung der Umweltzone sowie die Einschränkungen für Altfahrzeuge.

Wir werden uns weiterhin für Verbesserungen im Bereich der durch Ulm führenden Bundesstrassen, aber auch an anderen Verkehrsschwerpunkten einsetzen. Bitte unterstützen auch Sie uns! Verkehrlärm ist eine akute Gefahr für die Gesundheit!